Gemeindezentrum Johannes Kirche – Nürnberg, Eibach

Neubau

Auf dem von historischem Baumbestand eingesäumten Grundstück zwischen der Evangelischen Kirche und dem Pfarramt entsteht im Südwesten von Nürnberg das neue Evangelische Gemeindezentrum, in dem die bisher dezentral verteilten Funktionsbereiche der Gemeinde-, Familien- und Jugendarbeit nun in einer baulichen Gesamtanlage zusammengefasst werden sollen. Die historische Sandsteinkirche und das Pfarrhaus bilden mit den geplanten Neubauten ein städtebauliches Ensemble, welches zwei neue Freibereiche definiert. Zwischen Johanneskirche und Neubau entsteht ein neuer Platz der dem Saal verlagert ist und für vielfältige Nutzungen des Gemeindelebens genutzt werden kann (Weihnachtsmarkt, Trödelmarkt, Ostermarkt, Feste und Veranstaltungen etc.)
Zwischen Neubau und dem Schulgebäude auf der Rückseite entsteht eine beschützte Grünfläche für die Kinder- und Jugendgruppen, die Familien und Seniorenarbeit.

Das neue Gemeindezentrum soll zu einer Stätte der Begegnungen für den gesamten Stadtteil werden. Zeitgemäß ausgestattete Räume für unterschiedlichste Veranstaltungen, Konzerte, Ausstellungen, Weiterbildung, Familienfeste und/oder Betriebsfeiern sollen nicht nur einen Beitrag zu moderner Gemeindearbeit leisten, sondern auch den Anspruch unterstreichen, das neue Zentrum zu einem kulturellen, gesellschaftlichen und natürlich auch kirchlichen Mittelpunkt werden zu lassen. Die multifunktionale Nutzbarkeit der Gesamteinrichtung bietet Raum für Aktivitäten der Gemeinde, aber auch von Firmen, Vereinen und Verbänden. Betriebswirtschaftlich stellt sie eine wichtige und sinnvolle Alternative zu subventionierten Einrichtungen dar.

Ökoprinzip:
Das neue Gemeindezentrum hat sich zum schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen und Energie verpflichtet. Eine Photovoltaikanlage liefert den gesamten Strombedarf für den Neubau emissionsfrei und klimaneutral. Regenwasser wird mittels Rigolen auf dem Grundstück versichert oder für die Gartenbewässerung gesammelt. Bei der Auswahl der Baustoffe wurde auf die Verwendung weitgehend natürlicher Materialien geachtet.

Planungsbeginn – August 2003
Baubeginn – März 2006
Fertigstellung – Oktober 2006

Kulturelle Bauten, Soziale Einrichtungen